Der Turntreff kam wieder bestens an. Zum 9. Male Ausrichter der SV 98/07 Seckenheim

Der Turntreff kam wieder bestens an. Zum 9. Male Ausrichter der SV 98/07 Seckenheim

Im Vereinshaus des SV 98/07 Seckenheim fühlt sich die Turnerfamilie des Turngaues Mannheim immer wieder sichtlich wohl, denn es werden dort stets ein ansprechendes Turn- und Sportprogramm, aber auch ein vorzüglicher Service geboten, und außerdem liegt Seckenheim so ziemlich im Herzen des Turngaues und ist durch seine ideale Anbindung an das öffentliche Verkehrswesen von fast überall her bestens erreichbar. Ein gut gefüllter Saal honorierte das Engagement der zum 9. Male den Turntreff ausrichtenden Gastgeber, und ebenso vermochte die neue Frauenwartin des Turngaues, Brigitte Seele vom TV Schwetzingen mit ihrer vorzüglichen Programmgestaltung zu punkten. Brigitte Seele freute sich besonders darüber, ihre so viele Jahre amtierende Vorgängerin, Doris Frey, wie auch die ehemalige stellvertretende Gauvorsitzende Sylvia Mehl begrüßen zu dürfen. Vom derzeitigen Vorstand zeigten sich Sylvias Nachfolgerin, Heike Mößner-Koch, der langjährige Gau-Lehrwart Rolf Weinzierl und Wanderwartin Roswitha Volk zur Stelle. Ebenso galt es den Hausherrn, den Vorsitzenden des SV 98/07, Ralph Waibel, zu begrüßen, und diesem gleichermaßen den Dank für die Übernahme der Veranstaltung abzustatten. Ebenso ließ es sich Letztgenannter nicht nehmen, die erwartungsfreudigen Besucher willkommen zu heißen.

Für den Programmauftakt zeigte sich dieses Mal eine Gruppe zuständig, die beim Turntreff 2015 zu den staunenden, aber ebenso interessierten Besuchern gezählt hatte, nämlich die Gruppe „Tausendfüßler Mannheim“, dem Sportverein mit Menschen mit und ohne Behinderung, die unter Anleitung ihres Übungsleiters Alexander Gipp ein tolles Show- und Mitmachprogramm zu gestalten wussten. Vom Ortsnachbarn, der TSG Seckenheim, hatte Vortänzerin Nathalie Gräble ihre so genannten „Tanzflöhe“ und „Tanzmäuse“, Mädels von 3 bis 6 Jahren mitgebracht, die sich temperamentvoll auf der Bühne zu bewegen wussten, und danach zeigte die weitere TSG-Gruppe „Delizia“ (15 Girls von 11 bis 12 Jahren), was ihnen Nathalie innerhalb von nur 5 Wochen gymnastisch und tänzerisch hatte beibringen können. Zwischendurch hatte eine Turnerinnenriege aus der Reihe der Gastgeber (Übungsleiterinnen Valentina Koger/Kerstin Greulich) vorexerziert, dass man den Kasten nicht nur zu Turnübungen, sondern ihn auch als Partner für tänzerisches Geschehen einzubeziehen vermag. Für die erkrankte Fachwartin Ingeborg Ludwig hatte Anneliese Wacker vom TV Edingen ein Mitmachangebot für alle angeleitet, und nach diesem allgemeinen Kräfteverschleiß konnte der Sturm auf das reichhaltige Kuchenbuffet einsetzen.

Den ersten Verdauungsansatz nach der Pause setzte dann erneut ein Duo (Anneliese Wacker und Monika Klein) vom TV Edingen, das mit seinen 14 Damen aufzeigte, wie anmutig sich „Seniorinnen im Takt“ mit Bällen und Stäben zu bewegen vermögen. Sie gehören beim Turntreff stets dazu, die „Golden Girls“ von der SpVgg Ilvesheim, die unter Christel Platz zu „Queen Medley“ einen wunderschönen Tanz einstudiert hatten. Von Gastgeberseite trugen Valentina Kogers „Aerobic Teens“ mit einem schmissigen Auftritt zur Unterhaltung bei. Eine rund zwanzigköpfige, zwischen 70 und 90 Jahren angesiedelte Super-Gruppe (darunter auch 2 Herren und 4 Damen im Rollstuhl) hatte Brigitte Seele aus Schwetzingen mitgebracht, die den augenfälligen Beweis erbrachte, was Bewegung und Sport, insbesondere in der Gruppe, lebensfördernd zu erbringen vermögen. Die absolute Leistungsexplosion boten abschließend die „Rope-Twisters“ vom LSV Ladenburg mit ihrer perfekt gestalteten Rope-Skipping-Show, die die Zuschauer zu Beifallstürmen hinriss. Dem sportlichen Abschied folgte ein artiges Dankeschön der stellvertretenden Gauvorsitzenden Heike Mößner-Koch – sie war erstmals bei einem Turntreff dabei und zeigte sich höchst begeistert – an die Verantwortlichen der Hausherren, Valentina Koger und Kerstin Greulich, und alle, die mit zu dieser wunderschönen Veranstaltung beigetragen hatten. Mit dem „Badner Lieder“ war der endgültige Schlussstrich gezogen worden.